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Wir über Uns

Die Geschichte der Organisation der Ärztinnen Österreichs ist über 100 Jahre alt. Sie wurde all die Jahrzehnte durch die Kompetenz jener Medizinerinnen geprägt, die sich mit Engagement für Frauen in der Medizin eingesetzt haben.

Die Medical Women International Assoziation (MWIA) wurde am 25. Oktober 1919 in New York gegründet. Im selben Jahr konstituierte sich die Organisation der Ärztinnen Österreichs. Die MWIA ist eine der ältesten ärztlichen Organisationen, die heute als globale Dachorganisation auf allen fünf Kontinenten fungiert. 90 Mitgliedsländer sowie Einzelmitglieder aus weiteren 45 Ländern gehören dazu. Die Organisation der Ärztinnen Österreichs schloss sich 1926 im Rahmen des Weltkongresses in Prag dem Dachverband an. Während des zweiten Weltkrieges wurde die Vereinstätigkeit verboten und konnte erst 1946 wieder aufgenommen werden.

1923 tritt Dr.in Lore Antoine der Organisation der Ärztinnen Österreichs bei. Durch ihren jahrzehntelangen, unermüdlichen und ehrenamtlichen Einsatz als Vereinsmitglied, Vorsitzen-de und schließlich sogar als Präsidentin der MWIA, wird ihr Andenken in Form des einmal jährlich ausgeschriebenen Wissenschaftspreises, der ihren Namen trägt, weiterhin aufrecht-erhalten. Sie ließ in den Jahren 1970 – 1973 ein Altenwohnheim für Ärztinnen (und Ärzte) in Pension bzw. deren Angehörige am Wienerberg errichten, das bis 2006 von den Ärztinnen aus dem Vorstand ehrenamtlich geleitet wurde. Seither wird das „Haus der Ärztinnen“ von der Foqus GmbH geführt.

Wofür wir stehen: Gemeinsam mehr bewegen

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts setzt sich die Organisation der Ärztinnen Österreichs dafür ein, die Talente und Möglichkeiten heimischer Medizinerinnen zu fördern und deren berufliche Chancen zu verbessern. Die Basis für den Erfolg ist das begeisterte Engagement von Frauen für Frauen. Denn gemeinsam lässt sich mehr bewegen.

Die Frau in der Medizin trägt große Verantwortung und ist oft hohem Leistungsdruck ausgesetzt. Die Organisation der Ärztinnen Österreichs begegnet diesen Herausforderungen mit einem Netzwerk von heimischen Medizinerinnen aller Fachrichtungen und Tätigkeitsfelder.

Als politisch unabhängiger, gemeinnütziger Verein bemühen wir uns um Lobbyarbeit für die beruflichen Bedingungen von Ärztinnen, den Aufbau regionaler Gruppen, die Förderung von Gender Medizin und nehmen uns auch des Themas Work-Life-Balance für Ärztinnen (und Ärzte!) an.

Wir setzen zahlreiche Aktivitäten, um der beruflichen und persönlichen Entwicklung unserer Mitglieder mehr Raum für Entfaltung zu bieten. Die Vernetzung und der persönliche Austausch untereinander sind uns wichtige Anliegen. Dabei setzen wir uns keine Grenzen, sondern knüpfen und pflegen auch internationale Kontakte, speziell mit Kolleginnen aus der Schweiz und aus Deutschland.

Frauen fördern Frauen

Vernetzung und persönlicher Austausch

Vernetzung im In- und Ausland

Organisation von Fort – und Weiterbildungen

Vertretung von berufs – und standespolitischen Interessen

Jährliche Vergabe des Lore-Antoine Wissenschaftspreises an eine Medizinerin

Regelmäßige Treffen

Förderung regionaler Gruppen

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